Themenüberblick Lehre

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Bachelor Personal & Organisation II (Vertiefungsfach)

 

Im Fach Personal und Organisation geht es darum, den Studierenden die gestalterischen Möglichkeiten der Personalarbeit im Dienste der Unternehmensführung nahezubringen. Dieses Fach empfiehlt sich vor allem für solche Studierende, die eine Tätigkeit in der Personalabteilung, insbesondere in der Personal- oder Organisationsentwicklung anstreben. Für Studierende mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten könnte das hier vermittelte Führungswissen sowie die interventionale Perspektive der gesamthaften Unternehmenssteuerung interessant sein.

 

Zunächst müssen die Grundlagen eines theoriebasierten Organisationsverständnisses erarbeitet werden, die auf den Einstiegsvorlesungen des ersten Studienjahres fussen. Ein komprimierter Rundblick durch gängige Organisationstheorien bzw. organisationstheoretische Ansätze bündelt zunächst wesentliche Aspekte dessen, was wir über basale Mechanismen in Organisationen „wissen“ können. Aufbauend auf den Grundkenntnissen der Organisationslehre wird dann gezielt eine interventionale Perspektive („Handlungssteuerung in Organisationen“) gesetzt. Anhand übergreifender Organisationsmodelle werden diese verdichtet und mit Hilfe von Fallstudien auf historische, also „real existierende“ Beispiele übertragen, wobei auf ein breites Set von Organisationsinstrumenten zurück gegriffen wird. Hierbei steht die Verknüpfung von übergreifendem Transferwissen mit methodischen Kompetenzen im Vordergrund; es werden nicht nur Grundkenntnisse z.B. in Projektmanagement, effizienter Sitzungsleitung und gezielter Gesprächsführung vermittelt, sondern diese werden auch als potentielle Massnahmenvorschläge in die Fallstudien integriert.

Damit ist der Rahmen, innerhalb dessen personalerische Interventionen stattfinden, exemplarisch skizziert.

 

Den Einstieg in die zweite Vorlesungsreihe des Vertiefungsfaches P&O bildet ein vertiefter Einblick in die Personalarbeit im Unternehmen. Unmittelbar darauf aufsetzend werden die personalerischen Gestaltungsmöglichkeiten in Form konkreter Instrumente, wie bspw. Führung, Rekrutierung / Diagnostik, Mitarbeiterbeurteilung, etc. beleuchtet. Augenmerk liegt hier nicht nur auf dem Verständnis der Instrumente als solche, sondern insbesondere in der Kenntnis der Rahmenbedingungen für deren potentielle Wirksamkeit. Verstanden werden muss, dass ein beliebiges Tool nicht besser sein kann als die analytische Schlüssigkeit seines Designs sowie die Konsequenz und Überzeugung, mit der es im Unternehmen angewendet wird. Und es wird diskutiert, in welcher Hinsicht es zusätzlich auf die Konzertierung des personalerischen Instrumentariums ankommt, also das Ausmass, in dem sich unterschiedliche Tools synergetisch unterstützen oder ggf. auch gegenseitig konterkarieren. Ein weiterer Blick über den Tellerrand führt zum internationalen Personalmanagement sowie den Anforderungen an Unternehmensfürhung und Personalarbeit, die sich aus der Gesellschaftlichkeit von Organisationen ergeben, wie z.B. Corporate Social Responsibility sowie Compliance- und Diversity Management.

 

 

Bachelor BWL III Studienarbeiten

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Inhalt dieses Seminars ist es zu lernen, wie man ein wissenschaftliches Thema systematisch erschliesst und darstellt. Die Studierenden bekommen für diesen Lernprozess eine engmaschige Begleitung durch Kolloquien und individuelle Gespräche mit den betreuenden Dozenten. Am Ende wird nicht nur die Arbeit selbst, sondern auch deren Präsentation coram publicam bewertet.


Was auf den ersten Blick als Propedeutikum erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als systematische Weiterentwicklung verschiedenster Kompetenzen der Studierenden. Denn die Themenerschiessung ist mehr als eine akademische Fingerübung: Schon bei der Formulierung wird Wert auf die praktische Perspektive gelegt. In den obligatorischen Beratungsgesprächen zwischen Dozent und Studierenden sind entsprechend nicht nur wissenschaftliche Arbeitstechniken und Vorgehensweisen, sondern auch aktuelle fachliche Bezüge der Themenstellung zu diskutieren. Einen weiteren zentralen Punkt dieser Veranstaltung stellt die Präsentationsprüfung dar. Hier muss der / die Studierende nicht nur inhaltlich-fachlich glänzen, sondern sich mit seiner ganzen Person einem gemischten Auditorium verständlich machen, im Anschluss an den Vortrag Gelegenheit zu Fragen hat (deren Beantwortung ebenfalls Prüfungsbestandteil ist). Gerade diese kombinierte Prüfungsform schriftliche Arbeit und Präsentation sorgt dafür, dass die Studierenden zu noch mehr Systematik in der Themenarbeit gezwungen sind.

 

 

Methodenseminare

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Diese Seminare sollen den Studierenden Grundkenntnisse und –fertigkeiten in den sogenannten Softskills vermitteln. Dabei handelt es sich um kommunikative sowie analytische Arbeitstechniken, die für die ersten Jahre der Berufstätigkeit wesentlich zum persönlichen Erfolg eines Mitarbeiters im Unternehmen beitragen können. Dies umfasst klassische Themen wie Präsentation / Moderation, gezielte Gesprächsführung, Projektmanagement und effiziente Sitzungsleitung ebenso wie Problemlösungs- und Entscheidungsfindung und Konzeption.

 

Diese aussercurricularen Arbeitseinheiten sind in Seminarform konzipiert, die neben der Vermittlung von Inhalten dem aktiven Einüben der Methoden genügend Raum bieten. Die Teilnahme ist freiwillig und wird mit einem Zertifikat bestätigt.

 

Lehrveranstaltungen als Blockseminare:

  • Konzeption für PE / OE / internes Consulting
  • Problemlösungs- und Entscheidungsmethodik
  • Präsentation / Moderation / Sitzungsleitung
  • Kommunikation und gezielte Gesprächsführung
  • Projektmanagement in der Praxis

 

 

Jede(r) Studierende ist herzlich eingeladen, mit Fragen zu mir zu kommen und / oder mich anzurufen - ich freue mich über Ihr Interesse!

 

PS:  Kontaktieren Sie mich über XING, und "netzwerkeln" Sie dort

auch mit anderen Komilitonen und Alumni!